Redaktionelle Bearbeitung
Revisionen
Datum und Uhrzeit: 2026-01-30 16:44:47
Inhalt der Änderung
Wenn ich das Rentenalter erreiche: Bekomme ich dann "von allein" meine Rente?
Nein, du musst dich selbst drum kümmern. Und das funktioniert nicht bei der KSK, denn die ist quasi nur die Inkassostelle. Leistungsträger ist die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund). Deine Rente beantragst du also dort. Dein Beitragskonto bei der DRV Bund wird unter derselben Versicherungsnummer wie bei der KSK geführt. Gib also bei allen Anfragen diese Versicherungsnummer an. Die DRV Bund informiert die KSK über deinen Rentenantrag, die KSK meldet sich dann bei dir, ob du weiter arbeiten willst und ob sich dein erwartetes Einkommen ändert.
Darf ich weiterarbeiten, wenn ich über die KSK sozialversichert war?
Ja, du darfst. Viele haben keine großen Ansprüche und müssen weiter arbeiten. Die KSK geht eigentlich sogar davon aus: >>Es gehört zu den Besonderheiten der selbständigen Berufsausübung im Bereich Kunst oder Publizistik, dass das Erreichen des Rentenalters meistens nicht gleichbedeutend ist mit dem Eintritt in den „Ruhestand“.<<
Wenn ich jetzt Rente bekomme, wie viel darf ich dazuverdienen?
Soviel du willst. Du musst dich aber auf Abzüge gefasst machen. Wie viel das ist, erfährst du für deinen Spezialfall von der Deutschen Rentenversicherung.
Muss ich weiter in die KSK einzahlen, wenn ich weiterhin arbeite?
Die Renteneinzahlung fällt automatisch weg, sobald du das Rentenalter erreicht hast.
Du kannst freiwillig auf die Rentenversicherungsfreiheit verzichten, das musst du aber beantragen. Wenn du das willst, kannst du also weiter den halben Beitragssatz, = 9,3 Prozent, einzahlen. Konsequenzen, was das individuell bringt, klärst du mit der Deutschen Rentenversicherung. Die Entscheidung ist unwiderruflich (bis du zu arbeiten aufhörst).
Bei der Krankenkasse musst du weiter zahlen: 7 Prozent plus den halben Zusatzbeitrag. Das ist etwas weniger als vor dem Rentenbeginn, weil krankheitsbedingter Erwerbsausfall von der Krankenversicherung nicht mehr abgedeckt ist.
Du musst aber auch weiter die Voraussetzungen für die KSK erfüllen. Das ist vor allem ein Gewinn vor Steuern von mehr als 3900 Euro for Jahr. Wer eine Durststrecke hat, darf innerhalb von sechs Jahren zweimal die 3900 Euro unterschreiten.
Wenn ich einfach weitermache wie bisher, was hat das für Auswirkungen auf die KSK?
Die Kranken- und Pflegeversicherung über die KSK bleibt dann bestehen. Sobald man wegen Sinkens des Gewinns unter 3900 Euro rausfliegt, übernimmt die Krankenkasse der DRV.
Und wenn ich doch aufhöre, wie funktioniert das?
Anspruch auf Altersrente hast du nach Erreichen der Regelaltersgrenze, das sind 2026 etwas mehr als 66 Jahre. Die Altersrente ist zu beantragen bei der Rentenversicherung.
Vorzeitiger Rentenbeginn muss mit der DRV individuell geklärt werden.
Wer zahlt dann meine Kranken- und Pflegeversicherung?
Wenn du eine Altersrente beziehst, dann bist du nicht mehr über die KSK, sondern in der Krankenkasse der Deutschen Rentenversicherung kranken- und pflegeversichert. Wenn du weiter mehr als 3900 Euro publizistisch verdienst, dann kannst du in der KSK bleiben. Neu im Rentenalter in die KSK einsteigen kannst du nicht.
Kann ich in der Rente einen Minijob in Festanstellung annehmen?
Kurz gesagt: ja. Der Minijob (im Jahr 2026 bis 603 Euro im Monat) hat keine negativen Auswirkungen auf die KSK-Versicherungen. du musst ihn der KSK auch gar nicht mitteilen. Das gleiche gilt für die Aktivrente, die ist steuerfrei. Wenn du nur noch die Aktivrente hast, dann endet allerdings die KSK. Wenn du beides zusammen hast, dann zahlst du nicht doppelt, sondern die Krankenkasse prüft, wo du überwiegend arbeitest, und da musst du dann deine Versicherung abführen.
Darf ich eine selbständige nichtpublizistische Tätigkeit annehmen?
Ja, das geht seit der Pandemie. Du darfst bis zu 7236 Euro Gewinn im Jahr aus der selbständigen nichtpublizistischen Tätigkeit erzielen. Das hat keinen Einfluss auf die KSK. Du darfst sogar drüber kommen, aber der Schwerpunkt muss publizistisch bleiben. Wenn du also in der Rente noch 10000 Euro im Jahr publizistisch verdienst und dazu 8000 Euro zB als Architektin, dann bleibst du in der KSK. Wenn du weniger als 7236 Euro nichtpublizistisch verdienst, dann darf die nichtpublizisitsche Arbeit überwiegen.
Was ist bei einer Altersteilzeitrente mit 63?
Da funktioniert alles wie bei der Altersrente. Nur die Entscheidung pro Rentenversicherung ist nicht unwiderruflich.
Dürfen die 3900 Euro bei Unfall oder schwerer Krankheit öfter gerissen werden?
Nein, nur zweimal in sechs Jahren.
Was ist, wenn man trotz Erreichen des Rentenalters keine Rente beantragt hat?
Das klärt man individuell mit der Deutschen Rentenversicherung. Eins ist jedenfalls sicher: Mit Erreichen der Rentenaltersgrenze fliegt man automatisch aus der Rentenzahlung bei der KSK raus.
Was ist mit privaten Kranken- und Pflegeversicherungen?
Da ändert sich mit der Rente nichts. Du bekommst weiter Zuschüsse von der KSK. Danach allerdings von der DRV für die Pflegeversicherung keinen Cent mehr, für die Krankenversicherung nur noch begrenzt. Da empfiehlt sich folglich ganz dringend: so lange wie möglich in der KSK bleiben.
Kann ich eine Teilzeitrente von 99 Prozent mit 63 Jahren beantragen?
Ja, das geht. Steuerlich kann das auch sinnvoll sein. Aber das ist ein anderes Thema.
Wenn ich in Rente bin: Kann ich die Rente zum KSK-Einkommen addieren?
Nein, das ist ja kein selbständiges publizistisches Arbeitseinkommen.
Über die KSK:
Die KSK hat 186000 Versicherte, das Durchschnittseinkommen beträgt 21000 Euro Gewinn vor STeuern. KSK wurde in den 1980ern als Pseudeo-Arbeitgeber für Künslerische und publizistische Berufe geschaffen. Es fehlt nach wie vor Arbeitslosenversicherung. Die KSK ist kein Leistungsträger, sondern Einzahlungsstelle.Leistungsträger sind die Krankenkassen, Rentenansporüche haben vErsicherte bei der Deutschen Rentenversicherung. Der Gewinn vor Steuern muss über 3900 Euro sein. Die KSK ist eine gesetzliche Pflichtversicherung, aber man kommt mnicht automatisch rein. Wer sie nicht beantragt, muss die Nachteile selbst verantworten. Man bekommt dann zB keine Rente.
Mehr Infos:
.
Bearbeitung: Hans Werner Rodrian
Datum und Uhrzeit: 2026-01-30 16:44:45
Inhalt der Änderung
Wenn ich das Rentenalter erreiche: Bekomme ich dann "von allein" meine Rente?
Nein, du musst dich selbst drum kümmern. Und das funktioniert nicht bei der KSK, denn die ist quasi nur die Inkassostelle. Leistungsträger ist die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund). Deine Rente beantragst du also dort. Dein Beitragskonto bei der DRV Bund wird unter derselben Versicherungsnummer wie bei der KSK geführt. Gib also bei allen Anfragen diese Versicherungsnummer an. Die DRV Bund informiert die KSK über deinen Rentenantrag, die KSK meldet sich dann bei dir, ob du weiter arbeiten willst und ob sich dein erwartetes Einkommen ändert.
Darf ich weiterarbeiten, wenn ich über die KSK sozialversichert war?
Ja, du darfst. Viele haben keine großen Ansprüche und müssen weiter arbeiten. Die KSK geht eigentlich sogar davon aus: >>Es gehört zu den Besonderheiten der selbständigen Berufsausübung im Bereich Kunst oder Publizistik, dass das Erreichen des Rentenalters meistens nicht gleichbedeutend ist mit dem Eintritt in den „Ruhestand“.<<
Wenn ich jetzt Rente bekomme, wie viel darf ich dazuverdienen?
Soviel du willst. Du musst dich aber auf Abzüge gefasst machen. Wie viel das ist, erfährst du für deinen Spezialfall von der Deutschen Rentenversicherung.
Muss ich weiter in die KSK einzahlen, wenn ich weiterhin arbeite?
Die Renteneinzahlung fällt automatisch weg, sobald du das Rentenalter erreicht hast.
Du kannst freiwillig auf die Rentenversicherungsfreiheit verzichten, das musst du aber beantragen. Wenn du das willst, kannst du also weiter den halben Beitragssatz, = 9,3 Prozent, einzahlen. Konsequenzen, was das individuell bringt, klärst du mit der Deutschen Rentenversicherung. Die Entscheidung ist unwiderruflich (bis du zu arbeiten aufhörst).
Bei der Krankenkasse musst du weiter zahlen: 7 Prozent plus den halben Zusatzbeitrag. Das ist etwas weniger als vor dem Rentenbeginn, weil krankheitsbedingter Erwerbsausfall von der Krankenversicherung nicht mehr abgedeckt ist.
Du musst aber auch weiter die Voraussetzungen für die KSK erfüllen. Das ist vor allem ein Gewinn vor Steuern von mehr als 3900 Euro for Jahr. Wer eine Durststrecke hat, darf innerhalb von sechs Jahren zweimal die 3900 Euro unterschreiten.
Wenn ich einfach weitermache wie bisher, was hat das für Auswirkungen auf die KSK?
Die Kranken- und Pflegeversicherung über die KSK bleibt dann bestehen. Sobald man wegen Sinkens des Gewinns unter 3900 Euro rausfliegt, übernimmt die Krankenkasse der DRV.
Und wenn ich doch aufhöre, wie funktioniert das?
Anspruch auf Altersrente hast du nach Erreichen der Regelaltersgrenze, das sind 2026 etwas mehr als 66 Jahre. Die Altersrente ist zu beantragen bei der Rentenversicherung.
Vorzeitiger Rentenbeginn muss mit der DRV individuell geklärt werden.
Wer zahlt dann meine Kranken- und Pflegeversicherung?
Wenn du eine Altersrente beziehst, dann bist du nicht mehr über die KSK, sondern in der Krankenkasse der Deutschen Rentenversicherung kranken- und pflegeversichert. Wenn du weiter mehr als 3900 Euro publizistisch verdienst, dann kannst du in der KSK bleiben. Neu im Rentenalter in die KSK einsteigen kannst du nicht.
Kann ich in der Rente einen Minijob in Festanstellung annehmen?
Kurz gesagt: ja. Der Minijob (im Jahr 2026 bis 603 Euro im Monat) hat keine negativen Auswirkungen auf die KSK-Versicherungen. du musst ihn der KSK auch gar nicht mitteilen. Das gleiche gilt für die Aktivrente, die ist steuerfrei. Wenn du nur noch die Aktivrente hast, dann endet allerdings die KSK. Wenn du beides zusammen hast, dann zahlst du nicht doppelt, sondern die Krankenkasse prüft, wo du überwiegend arbeitest, und da musst du dann deine Versicherung abführen.
Darf ich eine selbständige nichtpublizistische Tätigkeit annehmen?
Ja, das geht seit der Pandemie. Du darfst bis zu 7236 Euro Gewinn im Jahr aus der selbständigen nichtpublizistischen Tätigkeit erzielen. Das hat keinen Einfluss auf die KSK. Du darfst sogar drüber kommen, aber der Schwerpunkt muss publizistisch bleiben. Wenn du also in der Rente noch 10000 Euro im Jahr publizistisch verdienst und dazu 8000 Euro zB als Architektin, dann bleibst du in der KSK. Wenn du weniger als 7236 Euro nichtpublizistisch verdienst, dann darf die nichtpublizisitsche Arbeit überwiegen.
Was ist bei einer Altersteilzeitrente mit 63?
Da funktioniert alles wie bei der Altersrente. Nur die Entscheidung pro Rentenversicherung ist nicht unwiderruflich.
Dürfen die 3900 Euro bei Unfall oder schwerer Krankheit öfter gerissen werden?
Nein, nur zweimal in sechs Jahren.
Was ist, wenn man trotz Erreichen des Rentenalters keine Rente beantragt hat?
Das klärt man individuell mit der Deutschen Rentenversicherung. Eins ist jedenfalls sicher: Mit Erreichen der Rentenaltersgrenze fliegt man automatisch aus der Rentenzahlung bei der KSK raus.
Was ist mit privaten Kranken- und Pflegeversicherungen?
Da ändert sich mit der Rente nichts. Du bekommst weiter Zuschüsse von der KSK. Danach allerdings von der DRV für die Pflegeversicherung keinen Cent mehr, für die Krankenversicherung nur noch begrenzt. Da empfiehlt sich folglich ganz dringend: so lange wie möglich in der KSK bleiben.
Kann ich eine Teilzeitrente von 99 Prozent mit 63 Jahren beantragen?
Ja, das geht. Steuerlich kann das auch sinnvoll sein. Aber das ist ein anderes Thema.
Wenn ich in Rente bin: Kann ich die Rente zum KSK-Einkommen addieren?
Nein, das ist ja kein selbständiges publizistisches Arbeitseinkommen.
Über die KSK:
Die KSK hat 186000 Versicherte, das Durchschnittseinkommen beträgt 21000 Euro Gewinn vor STeuern. KSK wurde in den 1980ern als Pseudeo-Arbeitgeber für Künslerische und publizistische Berufe geschaffen. Es fehlt nach wie vor Arbeitslosenversicherung. Die KSK ist kein Leistungsträger, sondern Einzahlungsstelle.Leistungsträger sind die Krankenkassen, Rentenansporüche haben vErsicherte bei der Deutschen Rentenversicherung. Der Gewinn vor Steuern muss über 3900 Euro sein. Die KSK ist eine gesetzliche Pflichtversicherung, aber man kommt mnicht automatisch rein. Wer sie nicht beantragt, muss die Nachteile selbst verantworten. Man bekommt dann zB keine Rente.
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Bearbeitung: Hans Werner Rodrian
Datum und Uhrzeit: 2026-01-30 16:43:33
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Wenn ich das Rentenalter erreiche: Bekomme ich dann "von allein" meine Rente?
Nein, du musst dich selbst drum kümmern. Und das funktioniert nicht bei der KSK, denn die ist quasi nur die Inkassostelle. Leistungsträger ist die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund). Deine Rente beantragst du also dort. Dein Beitragskonto bei der DRV Bund wird unter derselben Versicherungsnummer wie bei der KSK geführt. Gib also bei allen Anfragen diese Versicherungsnummer an. Die DRV Bund informiert die KSK über deinen Rentenantrag, die KSK meldet sich dann bei dir, ob du weiter arbeiten willst und ob sich dein erwartetes Einkommen ändert.
Darf ich weiterarbeiten, wenn ich über die KSK sozialversichert war?
Ja, du darfst. Viele haben keine großen Ansprüche und müssen weiter arbeiten. Die KSK geht eigentlich sogar davon aus: >>Es gehört zu den Besonderheiten der selbständigen Berufsausübung im Bereich Kunst oder Publizistik, dass das Erreichen des Rentenalters meistens nicht gleichbedeutend ist mit dem Eintritt in den „Ruhestand“.<<
Wenn ich jetzt Rente bekomme, wie viel darf ich dazuverdienen?
Soviel du willst. Du musst dich aber auf Abzüge gefasst machen. Wie viel das ist, erfährst du für deinen Spezialfall von der Deutschen Rentenversicherung.
Muss ich weiter in die KSK einzahlen, wenn ich weiterhin arbeite?
Die Renteneinzahlung fällt automatisch weg, sobald du das Rentenalter erreicht hast.
Du kannst freiwillig auf die Rentenversicherungsfreiheit verzichten, das musst du aber beantragen. Wenn du das willst, kannst du also weiter den halben Beitragssatz, = 9,3 Prozent, einzahlen. Konsequenzen, was das individuell bringt, klärst du mit der Deutschen Rentenversicherung. Die Entscheidung ist unwiderruflich (bis du zu arbeiten aufhörst).
Bei der Krankenkasse musst du weiter zahlen: 7 Prozent plus den halben Zusatzbeitrag. Das ist etwas weniger als vor dem Rentenbeginn, weil krankheitsbedingter Erwerbsausfall von der Krankenversicherung nicht mehr abgedeckt ist.
Du musst aber auch weiter die Voraussetzungen für die KSK erfüllen. Das ist vor allem ein Gewinn vor Steuern von mehr als 3900 Euro for Jahr. Wer eine Durststrecke hat, darf innerhalb von sechs Jahren zweimal die 3900 Euro unterschreiten.
Wenn ich einfach weitermache wie bisher, was hat das für Auswirkungen auf die KSK?
Die Kranken- und Pflegeversicherung über die KSK bleibt dann bestehen. Sobald man wegen Sinkens des Gewinns unter 3900 Euro rausfliegt, übernimmt die Krankenkasse der DRV.
Und wenn ich doch aufhöre, wie funktioniert das?
Anspruch auf Altersrente hast du nach Erreichen der Regelaltersgrenze, das sind 2026 etwas mehr als 66 Jahre. Die Altersrente ist zu beantragen bei der Rentenversicherung.
Vorzeitiger Rentenbeginn muss mit der DRV individuell geklärt werden.
Wer zahlt dann meine Kranken- und Pflegeversicherung?
Wenn du eine Altersrente beziehst, dann bist du nicht mehr über die KSK, sondern in der Krankenkasse der Deutschen Rentenversicherung kranken- und pflegeversichert. Wenn du weiter mehr als 3900 Euro publizistisch verdienst, dann kannst du in der KSK bleiben. Neu im Rentenalter in die KSK einsteigen kannst du nicht.
Kann ich in der Rente einen Minijob in Festanstellung annehmen?
Kurz gesagt: ja. Der Minijob (im Jahr 2026 bis 603 Euro im Monat) hat keine negativen Auswirkungen auf die KSK-Versicherungen. du musst ihn der KSK auch gar nicht mitteilen. Das gleiche gilt für die Aktivrente, die ist steuerfrei. Wenn du nur noch die Aktivrente hast, dann endet allerdings die KSK. Wenn du beides zusammen hast, dann zahlst du nicht doppelt, sondern die Krankenkasse prüft, wo du überwiegend arbeitest, und da musst du dann deine Versicherung abführen.
Darf ich eine selbständige nichtpublizistische Tätigkeit annehmen?
Ja, das geht seit der Pandemie. Du darfst bis zu 7236 Euro Gewinn im Jahr aus der selbständigen nichtpublizistischen Tätigkeit erzielen. Das hat keinen Einfluss auf die KSK. Du darfst sogar drüber kommen, aber der Schwerpunkt muss publizistisch bleiben. Wenn du also in der Rente noch 10000 Euro im Jahr publizistisch verdienst und dazu 8000 Euro zB als Architektin, dann bleibst du in der KSK. Wenn du weniger als 7236 Euro nichtpublizistisch verdienst, dann darf die nichtpublizisitsche Arbeit überwiegen.
Was ist bei einer Altersteilzeitrente mit 63?
Da funktioniert alles wie bei der Altersrente. Nur die Entscheidung pro Rentenversicherung ist nicht unwiderruflich.
Dürfen die 3900 Euro bei Unfall oder schwerer Krankheit öfter gerissen werden?
Nein, nur zweimal in sechs Jahren.
Was ist, wenn man trotz Erreichen des Rentenalters keine Rente beantragt hat?
Das klärt man individuell mit der Deutschen Rentenversicherung. Eins ist jedenfalls sicher: Mit Erreichen der Rentenaltersgrenze fliegt man automatisch aus der Rentenzahlung bei der KSK raus.
Was ist mit privaten Kranken- und Pflegeversicherungen?
Da ändert sich mit der Rente nichts. Du bekommst weiter Zuschüsse von der KSK. Danach allerdings von der DRV für die Pflegeversicherung keinen Cent mehr, für die Krankenversicherung nur noch begrenzt. Da empfiehlt sich folglich ganz dringend: so lange wie möglich in der KSK bleiben.
Kann ich eine Teilzeitrente von 99 Prozent mit 63 Jahren beantragen?
Ja, das geht. Steuerlich kann das auch sinnvoll sein. Aber das ist ein anderes Thema.
Wenn ich in Rente bin: Kann ich die Rente zum KSK-Einkommen addieren?
Nein, das ist ja kein selbständiges publizistisches Arbeitseinkommen.
Über die KSK:
Die KSK hat 186000 Versicherte, das Durchschnittseinkommen beträgt 21000 Euro Gewinn vor STeuern. KSK wurde in den 1980ern als Pseudeo-Arbeitgeber für Künslerische und publizistische Berufe geschaffen. Es fehlt nach wie vor Arbeitslosenversicherung. Die KSK ist kein Leistungsträger, sondern Einzahlungsstelle.Leistungsträger sind die Krankenkassen, Rentenansporüche haben vErsicherte bei der Deutschen Rentenversicherung. Der Gewinn vor Steuern muss über 3900 Euro sein. Die KSK ist eine gesetzliche Pflichtversicherung, aber man kommt mnicht automatisch rein. Wer sie nicht beantragt, muss die Nachteile selbst verantworten. Man bekommt dann zB keine Rente.
Bearbeitung: Hans Werner Rodrian
Datum und Uhrzeit: 2026-01-30 16:43:32
Inhalt der Änderung
Wenn ich das Rentenalter erreiche: Bekomme ich dann "von allein" meine Rente?
Nein, du musst dich selbst drum kümmern. Und das funktioniert nicht bei der KSK, denn die ist quasi nur die Inkassostelle. Leistungsträger ist die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund). Deine Rente beantragst du also dort. Dein Beitragskonto bei der DRV Bund wird unter derselben Versicherungsnummer wie bei der KSK geführt. Gib also bei allen Anfragen diese Versicherungsnummer an. Die DRV Bund informiert die KSK über deinen Rentenantrag, die KSK meldet sich dann bei dir, ob du weiter arbeiten willst und ob sich dein erwartetes Einkommen ändert.
Darf ich weiterarbeiten, wenn ich über die KSK sozialversichert war?
Ja, du darfst. Viele haben keine großen Ansprüche und müssen weiter arbeiten. Die KSK geht eigentlich sogar davon aus: >>Es gehört zu den Besonderheiten der selbständigen Berufsausübung im Bereich Kunst oder Publizistik, dass das Erreichen des Rentenalters meistens nicht gleichbedeutend ist mit dem Eintritt in den „Ruhestand“.<<
Wenn ich jetzt Rente bekomme, wie viel darf ich dazuverdienen?
Soviel du willst. Du musst dich aber auf Abzüge gefasst machen. Wie viel das ist, erfährst du für deinen Spezialfall von der Deutschen Rentenversicherung.
Muss ich weiter in die KSK einzahlen, wenn ich weiterhin arbeite?
Die Renteneinzahlung fällt automatisch weg, sobald du das Rentenalter erreicht hast.
Du kannst freiwillig auf die Rentenversicherungsfreiheit verzichten, das musst du aber beantragen. Wenn du das willst, kannst du also weiter den halben Beitragssatz, = 9,3 Prozent, einzahlen. Konsequenzen, was das individuell bringt, klärst du mit der Deutschen Rentenversicherung. Die Entscheidung ist unwiderruflich (bis du zu arbeiten aufhörst).
Bei der Krankenkasse musst du weiter zahlen: 7 Prozent plus den halben Zusatzbeitrag. Das ist etwas weniger als vor dem Rentenbeginn, weil krankheitsbedingter Erwerbsausfall von der Krankenversicherung nicht mehr abgedeckt ist.
Du musst aber auch weiter die Voraussetzungen für die KSK erfüllen. Das ist vor allem ein Gewinn vor Steuern von mehr als 3900 Euro for Jahr. Wer eine Durststrecke hat, darf innerhalb von sechs Jahren zweimal die 3900 Euro unterschreiten.
Wenn ich einfach weitermache wie bisher, was hat das für Auswirkungen auf die KSK?
Die Kranken- und Pflegeversicherung über die KSK bleibt dann bestehen. Sobald man wegen Sinkens des Gewinns unter 3900 Euro rausfliegt, übernimmt die Krankenkasse der DRV.
Und wenn ich doch aufhöre, wie funktioniert das?
Anspruch auf Altersrente hast du nach Erreichen der Regelaltersgrenze, das sind 2026 etwas mehr als 66 Jahre. Die Altersrente ist zu beantragen bei der Rentenversicherung.
Vorzeitiger Rentenbeginn muss mit der DRV individuell geklärt werden.
Wer zahlt dann meine Kranken- und Pflegeversicherung?
Wenn du eine Altersrente beziehst, dann bist du nicht mehr über die KSK, sondern in der Krankenkasse der Deutschen Rentenversicherung kranken- und pflegeversichert. Wenn du weiter mehr als 3900 Euro publizistisch verdienst, dann kannst du in der KSK bleiben. Neu im Rentenalter in die KSK einsteigen kannst du nicht.
Kann ich in der Rente einen Minijob in Festanstellung annehmen?
Kurz gesagt: ja. Der Minijob (im Jahr 2026 bis 603 Euro im Monat) hat keine negativen Auswirkungen auf die KSK-Versicherungen. du musst ihn der KSK auch gar nicht mitteilen. Das gleiche gilt für die Aktivrente, die ist steuerfrei. Wenn du nur noch die Aktivrente hast, dann endet allerdings die KSK. Wenn du beides zusammen hast, dann zahlst du nicht doppelt, sondern die Krankenkasse prüft, wo du überwiegend arbeitest, und da musst du dann deine Versicherung abführen.
Darf ich eine selbständige nichtpublizistische Tätigkeit annehmen?
Ja, das geht seit der Pandemie. Du darfst bis zu 7236 Euro Gewinn im Jahr aus der selbständigen nichtpublizistischen Tätigkeit erzielen. Das hat keinen Einfluss auf die KSK. Du darfst sogar drüber kommen, aber der Schwerpunkt muss publizistisch bleiben. Wenn du also in der Rente noch 10000 Euro im Jahr publizistisch verdienst und dazu 8000 Euro zB als Architektin, dann bleibst du in der KSK. Wenn du weniger als 7236 Euro nichtpublizistisch verdienst, dann darf die nichtpublizisitsche Arbeit überwiegen.
Was ist bei einer Altersteilzeitrente mit 63?
Da funktioniert alles wie bei der Altersrente. Nur die Entscheidung pro Rentenversicherung ist nicht unwiderruflich.
Dürfen die 3900 Euro bei Unfall oder schwerer Krankheit öfter gerissen werden?
Nein, nur zweimal in sechs Jahren.
Was ist, wenn man trotz Erreichen des Rentenalters keine Rente beantragt hat?
Das klärt man individuell mit der Deutschen Rentenversicherung. Eins ist jedenfalls sicher: Mit Erreichen der Rentenaltersgrenze fliegt man automatisch aus der Rentenzahlung bei der KSK raus.
Was ist mit privaten Kranken- und Pflegeversicherungen?
Da ändert sich mit der Rente nichts. Du bekommst weiter Zuschüsse von der KSK. Danach allerdings von der DRV für die Pflegeversicherung keinen Cent mehr, für die Krankenversicherung nur noch begrenzt. Da empfiehlt sich folglich ganz dringend: so lange wie möglich in der KSK bleiben.
Kann ich eine Teilzeitrente von 99 Prozent mit 63 Jahren beantragen?
Ja, das geht. Steuerlich kann das auch sinnvoll sein. Aber das ist ein anderes Thema.
Wenn ich in Rente bin: Kann ich die Rente zum KSK-Einkommen addieren?
Nein, das ist ja kein selbständiges publizistisches Arbeitseinkommen.
Über die KSK:
Die KSK hat 186000 Versicherte, das Durchschnittseinkommen beträgt 21000 Euro Gewinn vor STeuern. KSK wurde in den 1980ern als Pseudeo-Arbeitgeber für Künslerische und publizistische Berufe geschaffen. Es fehlt nach wie vor Arbeitslosenversicherung. Die KSK ist kein Leistungsträger, sondern Einzahlungsstelle.Leistungsträger sind die Krankenkassen, Rentenansporüche haben vErsicherte bei der Deutschen Rentenversicherung. Der Gewinn vor Steuern muss über 3900 Euro sein. Die KSK ist eine gesetzliche Pflichtversicherung, aber man kommt mnicht automatisch rein. Wer sie nicht beantragt, muss die Nachteile selbst verantworten. Man bekommt dann zB keine Rente.
