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Konferenz zum Hinterlandjournalismus. Foto: Hirschler

Deutsch-Polnisches Seminar

Im Jahr 2023 begann der DJV mit dem deutsch-polnischen Seminar, das sich der Weiterbildung journalistisch Berufstätiger in beiden Staaten widmet. Die Veranstaltung dient der Vertiefung des wechselseitigen Verständnisses beider Länder und ihrer Medienschaffenden. Zugleich setzt sie als Teil der DJV-Initiative „Hinterlandjournalismus“ auch einen Akzent auf den Journalismus in den Regionen und im Lokalen.

Inhaltsverzeichnis

2026: Transformation in a time of crisis

Transformation in einer Krisenzeit, Katowice (Kattowitz), 16.-20. April 2026

Die Transformation von Polen von 1989 bis heute, von einem krisengeschüttelten Land des Ostblocks zu einer der zwanzig führenden Industrienationen der Welt: eine Geschichte, die es noch zu erzählen gilt. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft standen und stehen vor nie gekannten Voraussetzungen.

Im Seminar wollen wir unter anderem folgende Fragen diskutieren: Welche Faktoren haben den Wandel besonders beeinflusst und spielen immer noch eine Rolle? Welche Auswirkungen haben die Veränderungen auf die Gesellschaft und welche Parallelen gibt es zu Deutschland? Welche Spuren von Transformation können wir in der Industriearchitektur der Stadt finden? Wie verändert sich die Arbeit der Medien angesichts dieser Transformationsprozesse?

Wir wollen diese Fragen nicht nur durch Vorträge angehen, sondern auch per Gruppenarbeit und Exkursionen sowie gemeinsamen Abendveranstaltungen, damit Ihr Euch auch untereinander persönlich vernetzen könnt.

Das ausführliche Programm ist derzeit noch in der Planung und wird den Interessierten rechtzeitig zugeschickt sowie auch noch einmal an dieser Stelle veröffentlicht werden.

Der Workshop richtet sich an journalistisch Berufstätige aus Deutschland und Polen mit insgesamt 20 Teilnehmenden und findet in englischer Sprache statt.

Eine Veranstaltung des Deutschen Journalisten-Verbandes mit Unterstützung des Instituts für Reportage in Warschau. Die Kursgebühren werden vom DJV übernommen. Ein Fahrkostenzuschuss ist möglich. Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

Seminarleitung: Dr. Peter Frey (ehemaliger ZDF-Chefredakteur). Bewerbungen für die Teilnahme mit Angaben zur aktuellen beruflichen Tätigkeit und einem Bezug zu den Themen Transformation bitte richten an den DJV unter hob@djv.de.

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Über Geschichte berichten – in einer Zeit der Krise: Deutsch-polnisches Journalismus-Seminar vom 21.-26. November 2024 in Posen

Kunst-Installation im Stadtschloss Posen: Trümmerstrukturen treffen auf nationalsozialistisches Marmorwerk. Aleksandra Paradowska, Kuratorin der Ausstellung „Iluzje wszechwładzy“ („Illusionen der Allmacht“) erläutert das Konzept. Foto: Tomasz Kaczor

Der DJV hat vom 21. – 26. November 2024 in Posen wieder ein mehrtägiges Seminar mit journalistisch Berufstätigen aus Deutschland und Polen durchgeführt. Der inhaltliche Fokus lag auf der journalistischen Berichterstattung über geschichtliche Themen sowie der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) bei der praktischen journalistischen Arbeit.

20 Teilnehmende aus Deutschland und Polen waren dabei. Hier die Schwerpunkte, die im Übrigen durch Gruppenarbeit und auch die Vorstellung eigener Projekte der Teilnehmenden ergänzt wurden.

Die Veranstaltung wurde gefördert von der Körber Stiftung und die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS.

21. November

Wie erreicht man mit schwierigen historischen Themen ein jüngeres Publikum?
Anette Harlfinger, Leiterin der Geschichts- und Wissenschaftsredaktion bei ZDFinfo

Wie nähert man sich den deutschen Geistern? Das Schreiben einer Hauntologie
Dr. Karolina Ćwiek-Rogalska, Leiterin des ERC-Projekts Recycling the German Ghosts,
Institut für Slawistik der Polnischen Akademie der Wissenschaften

KI-Tools in kreativen Prozessen – Einführung, Kamila Sobczyk, Deloitte Poland

Arbeit mit schwierigen Themen in lokalen Gemeinschaften und Werkzeuge zu ihrer Erforschung
Dr. habil. Anna Wylegała, Institut für Philosophie und Soziologie der Polnischen Akademie der Wissenschaften

22. November

Institutionelle Narrative
Dr. Gundula Bavendamm, Direktorin des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Berlin
Prof. Krzysztof Ruchniewicz, Direktor des Witold-Pilecki-Instituts für Solidarität und Tapferkeit, Warschau

Die historische Landschaft Posens – Stadtführung und architektonischer Vortrag

Workshop zu Prompt Engineering
Kamila Sobczyk, Deloitte Poland

23. November

Geschichte in der Stadtlandschaft – Besuch eines unter der deutschen Besatzung angelegten Freizeitsee, in dem Grabsteine des jüdischen Friedhofes versenkt wurden
Maciej Krajewski, Verein Łazęga Poznańska

KI im Journalismus – und wie man damit umgeht
Kamil Bałuk, Journalist und Trainer

Oral History vs. Narration
Dr. Jakub Gałęziowski, Vorsitzender der Polnischen Gesellschaft für Oral History

24. November

“Illusionen der Allmacht: Architektur und Alltag unter deutscher Besatzung“ – Ausstellung im Kulturzentrum Zamek und Gespräch mit Kuratorin Aleksandra Paradowska

Queere Geschichte in Osteuropa
Dr. Joanna Ostrowska, Historikerin, Autorin, Filmkritikerin

„Alles, was wir nicht erinnern. Zu Fuß auf dem Fluchtweg meines Vaters“ – Gespräch mit Christiane Hoffmann, Erste stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung und stellvertretende Leiterin des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Bestsellerautorin von „Alles, was wir nicht erinnern“.

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Deutsch-Polnisches Reportageseminar November 2023


Der DJV führte im Rahmen der Konferenzserie zum Hinterland im November 2023 ein Reportage-Seminar für journalistisch Berufstätige aus Deutschland und Polen durch.

STORIES IN THE TIMES OF CRISIS
German-Polish workshop on reporting about climate change

November 10 – 15, 2023, Kostrzyn nad Odra˛ (Küstrin/Oder)

Der Workshop richtete sich an journalistisch Berufstätige aus Deutschland und Polen und findet in englischer Sprache statt.

Die Themen waren u.a.:
Konstruktiv über Klimaprobleme berichten – ein Vorteil für Redaktionen
Die richtigen Bilder für Klima- und Umweltprobleme fotografieren / aufnehmen
Reportage-Exkursion in das Naturschutzgebiet Warthemündung
Deutsch-polnische Gruppenarbeit

Eine Veranstaltung des Deutschen Journalisten-Verbandes mit Unterstützung des Instituts für Reportage in Warschau.

Die Teilnahme an der Seminarwoche wurde durch den DJV zu 100 Prozent gefördert.

Eine Dokumentation zur Tagung kann bei Interesse beim DJV-Referat Freie angefordert werden (hob@djv.de).

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