Redaktionelle Bearbeitung

Der Artikel wurde ursprünglich verfasst von: Hans Werner Rodrian

Revisionen

Bearbeitung: Hans Werner Rodrian
Datum und Uhrzeit: 2026-08-12 21:14:13
Inhalt der Änderung

Klarheit ist das erste Gebot bei der Markenbildung. Wenn du schon die Zielerreichung nur schwer messen kannst, dann solltest du wenigstens wissen, wo es hingehen soll. Wem willst du imponieren? Da kann es ganz unterschiedliche Antworten geben. Und meistens bringt es wenig, jedem ein bisschen hinterherzulaufen. Diese drei Zielgruppen bieten sich an:

1. Für Redaktionen

Das ist die typische Wahl klassischer Freier. Ihnen reicht es völlig, wenn ihnen zehn Leute folgen – solange es die richtigen zehn potenziellen Auftraggebenden sind. Das macht für dich Sinn, wenn du ganz traditionell deine Beiträge an klassische Medien verkaufen willst. Redakteurinnen und Redakteure informieren sich oft über Fachmedien und klassische Presseagenturen, seltener über Twitch und TikTok. Oft hast du über persönliche E-Mails die besten Karten zur Markenbildung. Wichtig ist dann der zweite Schritt: Gib deinen Ansprechpartnern die Möglichkeit, sich schnell einen Überblick über dich zu verschaffen und unkompliziert Kontakt aufzunehmen.

2. Für Lesende und andere Endnutzer

Diese Kernzielgruppe nimmst du in den Blick, wenn dein Geschäftsmodell auf Selfpublishing, Substack-Newsletter, Crowdfunding oder eigene Plattformen abzielt. Hier bist du nicht mehr von Zwischenhändlern (den Redaktionen) abhängig, sondern baust eine direkte Community auf. Das erfordert kontinuierliche Präsenz auf Social-Media-Kanälen, Interaktion in den Kommentaren und ein klares inhaltliches Profil. Deine Marke muss hier nahbar, verlässlich und einzigartig sein, damit Menschen bereit sind, für deine Inhalte direkt zu bezahlen oder dir zu folgen.

3. Für Hinweisgebende

Im investigativen Journalismus und bei tiefen Nischenthemen ist deine Marke der wichtigste Hebel, um an exklusive Informationen zu kommen. Informantinnen, Whistleblower und Insider müssen dich kennen und dir vertrauen, damit sie dich kontaktieren. Für diese Zielgruppe zählen vor allem Seriosität, absolute Diskretion und Top-Fachkompetenz. Zur Markenbildung gehört hier vor allem ein transparenter, sicherer Kommunikationsweg (wie verschlüsselte Messenger)gut sichtbar auf deiner Website. Wenn du hier eine starke Marke aufbaust, dann bekommst die Geschichten, an die andere niemals herankommen.


Bearbeitung: Hans Werner Rodrian
Datum und Uhrzeit: 2026-08-12 21:14:10
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Klarheit ist das erste Gebot bei der Markenbildung. Wenn du schon die Zielerreichung nur schwer messen kannst, dann solltest du wenigstens wissen, wo es hingehen soll. Wem willst du imponieren? Da kann es ganz unterschiedliche Antworten geben. Und meistens bringt es wenig, jedem ein bisschen hinterherzulaufen. Diese drei Zielgruppen bieten sich an:

1. Für Redaktionen

Das ist die typische Wahl klassischer Freier. Ihnen reicht es völlig, wenn ihnen zehn Leute folgen – solange es die richtigen zehn potenziellen Auftraggebenden sind. Das macht für dich Sinn, wenn du ganz traditionell deine Beiträge an klassische Medien verkaufen willst. Redakteurinnen und Redakteure informieren sich oft über Fachmedien und klassische Presseagenturen, seltener über Twitch und TikTok. Oft hast du über persönliche E-Mails die besten Karten zur Markenbildung. Wichtig ist dann der zweite Schritt: Gib deinen Ansprechpartnern die Möglichkeit, sich schnell einen Überblick über dich zu verschaffen und unkompliziert Kontakt aufzunehmen.

2. Für Lesende und andere Endnutzer

Diese Kernzielgruppe nimmst du in den Blick, wenn dein Geschäftsmodell auf Selfpublishing, Substack-Newsletter, Crowdfunding oder eigene Plattformen abzielt. Hier bist du nicht mehr von Zwischenhändlern (den Redaktionen) abhängig, sondern baust eine direkte Community auf. Das erfordert kontinuierliche Präsenz auf Social-Media-Kanälen, Interaktion in den Kommentaren und ein klares inhaltliches Profil. Deine Marke muss hier nahbar, verlässlich und einzigartig sein, damit Menschen bereit sind, für deine Inhalte direkt zu bezahlen oder dir zu folgen.

3. Für Hinweisgebende

Im investigativen Journalismus und bei tiefen Nischenthemen ist deine Marke der wichtigste Hebel, um an exklusive Informationen zu kommen. Informantinnen, Whistleblower und Insider müssen dich kennen und dir vertrauen, damit sie dich kontaktieren. Für diese Zielgruppe zählen vor allem Seriosität, absolute Diskretion und Top-Fachkompetenz. Zur Markenbildung gehört hier vor allem ein transparenter, sicherer Kommunikationsweg (wie verschlüsselte Messenger)gut sichtbar auf deiner Website. Wenn du hier eine starke Marke aufbaust, dann bekommst die Geschichten, an die andere niemals herankommen.


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